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7.-9. Mai 2004

Volleyballturnier in Prag

Gebührend mit jeweils einer Flasche Pilsner Urquell starteten wir frohen Mutes zu sechst unsere Reise nach Prag. In der Piano Bar wurden wir freundlich registriert – von unseren Gastgebern und den anderen Teams (Halle, Chemnitz, Dresden, Bochum, Frankfurt). Die böhmische Küche fiel an diesem Abend flach, denn wir fanden uns beim Griechen wieder. Kurze Einführungen in unsere angestrebte Spieltaktik „über die zwei“ – speziell für Thomas folgten. Die Beherbergungsleute warteten bereits auf uns. Für die einen folgte ein gemütlicher Abend mit Sekt und Kleingespräch unter Prager Sternenhimmel, für andere endete der Tag direkt im Nachtlager bei tschechischem TV.

Gemeldet hatten wir uns für das Level B mit einer Mixed-Mannschaft. Angetreten sind wir dann im Level C. Alle Sätze wurden ziemlich klar von den ROSALÖWEN gewonnen, sprich, die geplante Strategie ging auf. Zwischen den Spielen hieß es Schiedsen oder die Zeit mit PIVO zu überbrücken. Mehrere Verletzungen überschatteten etwas das ansonsten sehr harmonische Turnier.

Nach einer exorbitanten Sektdusche waren wir frisch für den Abend. Es folgten Unterkunftswechsel, Metro fahren, Minutenschlaf … Wo sonst als an der Karlsbrücke trafen wir uns zu einem gepflegten Kaffee verbunden mit einem kleinen Bummel durch die Altstadt. Im Zollhaus gab es dann wieder, aber diesmal vom feinsten, Böhmische Küche. Da blieb kein Glas leer und keine Knoblauchzehe unberührt. Die auf der Party herumlungernden frischen Früchtchen und Mixgetränke verleiteten zum Verbleib bis in den frühen Morgen.

Relativ erholt und entspannt ging es dann gegen 11 Uhr zum Brunchen in die Neustadt. Das bis dahin sonnige Wetter zeigte sich langsam von der trüben Seite. Verabredungen für die nächsten Turniere wurden vereinbart, Preise abgefasst, applaudiert und gegessen bis der Abschied voneinander nicht mehr aufzuhalten war. Mit einem wirklich zufriedenen Gefühl verließen wir den neuen EU-Staat und konnten während der Rückfahrt alle Ereignisse nachwirken lassen. Natürlich gab es vorher noch einen richtigen Palatschinken unterhalb der Burg zu essen.

 

Ilka